Demografischer Wandel

Eine steigende Lebenserwartung führt zur einer Zunahme des Anteils älterer Menschen - auch in Wahlstedt. Viele Menschen sind dabei auch im fortgeschrittenen Alter aktiv und tatkräftig. Aus ihren Erfahrungen möchte ich Impulse gewinnen, die für unser gesellschaftliches Leben in Wahlstedt wertvoll sind und es verbessern. Die Gründung eines Seniorenbeirates unterstütze ich daher sehr.
Ich möchte, dass jede und jeder sich in Wahlstedt wohlfühlt, und zwar alle Generationen. Bei vielen Dingen sind wir schon am Arbeiten. Durch die Gründung eines städtischen medizinischen Versorgungszentrums wird die hausärztliche Versorgung sichergestellt. Aber es geht noch mehr: Ich möchte noch weitere Fachärzte nach Wahlstedt holen, um so den Bedarf vor Ort zu decken.
Ein anderer Bereich ist die Mobilität. Eine angemessene Busverbindung, die ihren Namen auch verdient, ist für die Menschen wichtig. Auch der Bahnhaltepunkt soll vernünftig angebunden werden, um so einfach und schnell weiter entfernt gelegene Ziele mit der Bahn zu erreichen. Dieses kann aus meiner Sicht aber nur gelingen, wenn wir den gesamten Linienverkehr in Wahlstedt auf den Prüfstand stellen. Denn solange eine Bahnanbindung über Rickling oder Fahrenkrug möglich ist, wird seitens des für den Öffentlichen Personennahverkehr zuständigen Kreises Segeberg immer darauf verwiesen werden können. Für eine Überprüfung spricht auch, dass dann auch die neuen Baugebiete und weit von einer Haltestelle entfernte Ziele in die Überlegungen mit einbezogen werden.

Ich erlebe es immer wieder, welche Freude es bereitet, wenn Enkelkinder mit ihren Großeltern zusammenkommen. Dieses Zusammengehörigkeitsgefühl möchte ich auf alle Menschen in Wahlstedt übertragen und die Generationen zusammenbringen, sei es durch gemeinsame Veranstaltungen oder Ausflüge. Ich möchte Möglichkeiten schaffen, dass Jung und Alt an gemeinsamen Projekten arbeiten oder zusammen musizieren und sich so stärker am gesellschaftlichen Leben in Wahlstedt beteiligen können. So kann Jung von den Erfahrungen der älteren Generation lernen, Alt kann dort Unterstützung erfahren, wo die jüngere Generation ihr Wissen hat.

Barrierefreiheit ist für mich ein sehr wichtiges Thema, bedeutet es doch, dass auch Menschen mit Beeinträchtigungen uneingeschränkt an alle Orte gelangen können. Grundsätzlich ist es die Aufgabe der Stadt, den öffentlichen Raum so zu gestalten, dass Barrierefreiheit besteht. Ich weiß aber auch, dass es in Wahlstedt bei vielen Wegen und Plätzen Probleme damit gibt. Es ist und bleibt die Aufgabe als Stadt, die entsprechenden Maßnahmen einzuleiten, um zum Beispiel gefährliche Stolperstellen zu entfernen oder zusätzlich Hilfen aufzustellen. Bei allen Dingen, die wir dazu unternehmen, ist es wichtig, auch den Beirat für Menschen mit Behinderung einzubinden und gemeinsam die besten Lösungen zu erarbeiten. Der Beirat hat bereits eine Vielzahl von Punkten auf einer Liste zusammengefasst und diese der Stadt übermittelt. Nun geht es daran, diese Punkte abzuarbeiten, parallel aber weiterhin „Stolperstellen“ zu suchen und diese ebenfalls zu beseitigen.