Zusammenhalt und Sicherheit

Ehrenamtliches Engagement leistet einen unschätzbaren Beitrag für die Gesellschaft – auch in Wahlstedt. In zahlreichen Vereinen engagieren sich Menschen, um ihr Wissen und Können an andere weiterzugeben. Diese Menschen investieren dabei viel Zeit in ihre Tätigkeit - und Zeit ist, das wissen wir alle, ein knappes Gut.
Durch meine Mitgliedschaft in den Wahlstedter Vereinen und Organisationen weiß ich , wie wichtig es auch ist, den Nachwuchs „fit“ zu machen, damit die nächste Generation die wertvolle Arbeit mit Spaß und Begeisterung weiterführt. Und genauso wichtig ist auch der Kontakt untereinander. Viele Vereine stehen vor der Herausforderung, Mitglieder zu finden, die sich einbringen oder gar ein Amt übernehmen wollen. Viele schreckt die zunehmende „Verwaltungsarbeit“ ab.
Hier möchte ich ansetzen. Den durch unsere Ehrenamtskoordinatorin bereits in Gang gebrachten Prozess eines Kennenlernens der Vereine untereinander möchte ich aktiv begleiten. Ich möchte mit den Vereinen auch Wege erarbeiten, wie „Verwaltung“ einfacher gestaltet oder von anderer Seite unterstützt werden kann, so dass man sich wieder mehr auf die Inhalte der Vereinsarbeit konzentrieren kann. Die Öffentlichkeitsarbeit möchte ich dabei noch mehr in den Vordergrund rücken.

Wichtige Säulen für unsere Sicherheit sind die Freiwillige Feuerwehr und das THW. Auch in diesen beiden Hilfeleistungsorganisationen investieren die Frauen und Männer viel Zeit in ihre ehrenamtliche Tätigkeit, und das ist für Sie auch selbstverständlich. Wir wissen, wenn man in Wahlstedt Hilfe benötigt, stehen diese Menschen für uns bereit.
Die gesetzliche Aufgabe der Stadt Wahlstedt ist es, den Brandschutz und die Technische Hilfe sicherzustellen. Dazu arbeiten wir schon immer eng mit Feuerwehr zusammen, um die Bedarfe der Wehr mit den dazu erforderlichen Finanzmitteln zu hinterlegen. Ein großes Thema ist aktuell die Planung einer neuen Feuerwache. Die Politik hat dazu eine Untersuchung beauftragt, so dass nun eine Fachfirma gemeinsam mit der Feuerwehr die notwendigen Rahmenbedingungen abstecken und ein Konzept für einen Neubau erarbeiten kann. Aufgrund der hervorragenden Zusammenarbeit mit der Feuerwehr weiß ich, dass dort der entsprechende Sachverstand vorhanden ist und nehme daher auch von einer Vorfestlegung für den Standort oder den Bauumfang Abstand.

Manche Geschehnisse können in ihrem Ausmaß derart zunehmen, dass die „normalen“ Mittel zur Bewältigung einer solchen Situation nicht ausreichen – man spricht dann vor einer Krise. In Bezug auf den Bevölkerungsschutz bedeutet es, dass hier schon vorher Maßnahmen ergriffen werden sollten, um die Auswirkungen für die Bevölkerung möglichst gering und handhabbar zu halten. Es muss auch nicht immer gleich eine Katastrophe sein. So kann auch ein länger andauernder Stromausfall die Menschen vor Probleme stellen, wenn zum Beispiel die Kommunikationsmittel ausfallen, die Beleuchtung nicht funktioniert oder man nicht tanken kann. Ich möchte, dass die Einwohnerinnen und Einwohner in Wahlstedt auch in einem solchen Fall sicher sind. Zusammen mit den Hilfeleistungsorganisationen und den zuständigen Behörden sollen Konzepte für diese Fälle erarbeitet werden, um so den Menschen in Wahlstedt Informationen und Handlungsempfehlungen für eine Krise zu geben.